Shiatsu und Somatic Experiencing bei Frühen- und Bindungstraumen

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mit Meike Kockrick

Das Nervensystem, das Immunsystem und das Verdauungssystem sind besonders anfällig für Frühe- und Bindungstraumen. Wenn sich diese physischen Systeme im Kontext einer traumatischen Belastung entwickeln, dann fehlt ihnen unter Umständen eine grundlegende Gesundheit. Überlebensstrategien sind bei frühen Traumatisierungen notwendiger Weise körperlich, bzw. physische Elemente wie Allergien, Verdauungsstörungen oder eine Übererregung des vegetativen Nervensystems sind Teil einer Überlebensstrategie.

Diese Überlebensstrategien sind verbunden mit Kernbedürfnissen, wie dem Bedürfnis nach Kontakt, nach Bedürfnisbefriedigung und dem tiefen Wunsch sich in Beziehungen sicher und geschützt fühlen zu können. Werden diese Bedürfnisse in der Kindheit nur unzureichend beantwortet, entstehen nicht nur emotionale Defizite, sondern auch physische.

Die viszerale Arbeit mit dem Hara verbunden mit einer körperbezogenen Gesprächsführung unterstützen das Verdauungssystem in eine regulierte Funktion zurückzufinden und lassen die Möglichkeiten mit den Kernbedürfnissen umzugehen, nachreifen.

Eine Einführung in die Polyvagale Theorie nach Steven Porges und ihre Umsetzung in die Körperarbeit bieten ein Erklärungsmodell für die Bedeutung der inneren Ausrichtung im Shiatsu, sowie weiterführende Behandlungsmöglichkeiten bei Tinnitus.

Weitere Kursinhalte sind:

  • grundlegendes Verständnis von Trauma und der Funktion des Nervensystems
  • Umsetzung dieser Informationen in die Shiatsubehandlung in Bezug auf Frühe- und Bindungstraumen
  • Trauma regulierende Behandlungsprinzipien im Shiatsu, körperliche Ressourcen und die Qualität der Berührung
  • Einführung in die ersten drei Kernbedürfnisse des Menschen aus Sicht des
  • Neuroaffektiven Beziehungsmodells (NARM nach Laurenz Heller)
  • Körperliche und emotionale Aspekte der Kontakt- Existenz- Struktur, der Bedürfnis- Struktur und der Vertrauens- Struktur und ihre Umsetzung in die Shiatsubehandlung
  • prozessorientierte und körperbezogene Gesprächsführung
  • Resonanz, Reorganisation des Körpers und die Fähigkeit zur Selbstregulation
  • Unterstützung der Resilienz des Nervensystems

Termin
06. – 08. März ’20   
Freitag und Samstag: 10:00 - 18:00 Uhr, Sonntag: 10:00 - 17:00 Uhr

Preise:
Bei frühzeitiger Anmeldung bis 4 Wochen vor Kursbeginn: 375,- Euro
ermäßigt für GSD/SGS/ÖDS-Mitglieder bei früher Anmeldung: 350,- Euro
Bei später Anmeldung (weniger als 4 Wochen vor Kursbeginn): 395,- Euro
ermäßigt für GSD/SGS/ÖDS-Mitglieder bei später Anmeldung: 375,- Euro

Der Kurs steht allen Shiatsu-TherapeutInnen und fortgeschrittenen StudentInnen im letzten Drittel einer Shiatsu-Ausbildung offen.

m kockrickMeike Kockrick ist HP und GS-anerkannte Lehr-Therapeutin. Sie lebt und arbeitet als Heilpraktikerin mit Shiatsu und Somatic Experiencing (SE) in Hamburg. Shiatsu-Ausbildung an der Schule für Shiatsu Berlin Hamburg ab 1987. Seit 1991 unterrichtet sie eigene Kurse, sowie Kurse in allen Teilen der Ausbildung unserer Schule. Seit 2003 lernt und integriert sie die Traumatherapie Somatic Experiencing (SE), sowie die Arbeit mit Bindungsdynamiken nach D. Poole Heller und das NeuroAffektive Beziehungs Modell (NARM) nach L. Heller in ihre Shiatsupraxis. Zusammen mit Wilfried Rappenecker ist sie Ko-Autorin des Buches „Atlas Shiatsu“ bei Elsevier/Urban&Fischer.

 

Mehr Information zu Meike Kockrick finden Sie hier.



Anmeldung:
Shiatsu bei frühen und Bindungstraumen


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