Einführung in die Hara-Diagnose mit Meike Kockrick

Die Hara-Diagnose ist eine uralte Form der Körperdiagnose aus der traditionellen japanischen Medizin. Sie kann in Behandlung und Therapie den gleichen Stellenwert haben wie die Pulsdiagnose in der TCM. Im Shiatsu stellt sie eine zentrale Form der Körperdiagnose dar. Dies soll in diesem Kurs gezeigt werden.
Hara-Diagnose ist keine Diagnose im Sinne der modernen Schulmedizin. Vielmehr geht es darum, in den Diagnosezonen einem Menschen und seiner Lebenssituation zu begegnen und so den besten Zugang zur nachfolgenden Shiatsu-Behandlung zu finden. Die dabei entstehenden Eindrücke sind essentiell subjektiv. Es wird gezeigt, wie sie dennoch - oder gerade deswegen – sehr wertvoll für die therapeutische Arbeit sind.
Grundlage für die Hara-Diagnose ist, wie für jede energetische Wahrnehmung, dass die wahrnehmende Person bei sich ist, d.h., sich mit einem gewissen Wohlgefühl in ihrem eigenen Körperraum wahrnimmt, ebenso wie in einem satten Kontakt zum Boden.

Es wird gezeigt, wie man durch eine gute Position und durch Offenheit und Präsenz in den „wahrnehmenden Modus“ gehen kann, der die Wahrnehmung des Haras und seiner Zonen leicht macht. Diese Prinzipien sind auch die Grundlage für gutes Shiatsu.
 
Dies sind einige der in diesem Wochenend-Seminar behandelten Themen:

  • Theorie und Praxis der Hara-Diagnose
  • bei sich selber sein und sich dabei wohl fühlen
  • Ausdehnung (im Sinne von Verlängern) von Fingern und Arm im Kontakt mit den Zonen der Hara-Diagnose
  • tiefe Hara-Arbeit: Erforschung der Tiefe mit den Händen wie mit dem Ellenbogen
  • Vertiefung des Verständnisses von Kyo und Jitsu
  • Kyo-Jitsu-Reaktion im Hara
  • Integration der Hara-Diagnose in die Shiatsu-Behandlung
  • Wie man Shiatsu mit einem klaren Fokus geben kann

Nach dem Kurs führen die TeilnehmerInnen der Mittelstufe 40 Hara-Diagnosen innerhalb von 4 Wochen durch. Durch diese Hausaufgabe wird es ihnen möglich, die technische Basis der Hara-Diagnose zu sichern. Sind sie hierin sicher geworden, so werden sie frei für die feine energetische Wahrnehmung und für die Fülle der Eindrücke von der anderen Person.

Dieses Seminar steht allen Shiatsu -Praktizierenden und - Lernenden ab der Mitte einer Shiatsu-Ausbildung offen.

Termin
04.-06. Dezember 2020
Freitag 18 - 22 Uhr, Samstag 9:30 - 18 Uhr, Sonntag 9:30 - ca. 17 Uhr

Preise:
360,- Euro ermäßigt für GSD/SGS/ÖDS-Mitglieder: 330,- Euro

Meike Kockrick 14 08 kleinMeike Kockrick ist Heilpraktikerin und GSD¬-anerkannte Lehr--Therapeutin. 1987 begann sie Shiatsu zu studieren und unterrichtet eigene Kurse, sowie Kurse in allen Teilen der Ausbildung an der Schule für Shiatsu Hamburg und ist Referentin auf deutschen und europäischen Shiatsu Kongressen.
Seit 2003 integriert sie die Traumatherapie Somatic Experiencing (SE), sowie die Arbeit mit Bindungsdynamiken nach D. Poole Heller und das NeuroAffektive Beziehungs Modell (NARM) nach    L. Heller in ihre Shiatsupraxis und hat eine mehrstufige Weiterbildung zur Behandlung traumatischer Belastungen im Shiatsu entwickelt. Zusammen mit Wilfried Rappenecker ist sie Ko-¬Autorin des Buches „Atlas Shiatsu”, das im Elsevier Verlag erschienen ist.

Weiter Informationen unter www. kockrick-shiatsu.de



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