Psychologie für Körperarbeiter II – von Übertragung und Gegenübertragung

Übertragung und Gegenübertragung spielen in jeder Beziehung eine Rolle. Übertragung verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart und macht verständlich, welchen Einfluss vergangene Konflikte und Traumata auf unser tägliches Leben haben. Gegenübertragung ist ein Gefühl, das der Klient im Behandler auslöst. Beides kann sowohl hilfreich und unterstützend sein, als auch zu emotionaler Verstrickung führen.

Ein grundlegendes Verständnis für diese Beziehungsmuster unterstützt die Fähigkeit des Behandlers, eigene Verhaltensweisen zu erkennen und neue Wege bei Schwierigkeiten mit einzelnen Klienten zu finden.
Eine körperbezogene Gesprächsführung vermittelt den Zusammenhang emotionaler Prozesse und geistiger Erkenntnisse mit der Körperwahrnehmung und erleichtert die Verbindung zur Körperarbeit im Shiatsu. Neurowissenschaftliche Erklärungsmodelle unterstützen das Verständnis der Einheit von Körper, Emotionen, Erfahrungen und Erinnerungen.

Als Beispiele dafür, dass emotionale Themen eine wichtige Rolle in der Shiatsu Praxis spielen können, werden Klienten mit Angstzuständen, Burnout- Syndrom oder Depression besprochen. Neben grundsätzlichen Informationen und Behandlungsvorschlägen werden Übertragungsmöglichkeiten und eine angemessene Gesprächsführung konkretisiert und geübt.
Die Auseinandersetzung mit schwierigen Beziehungsorientierungen in einem therapeutischen Rahmen, bietet dem Klienten eine Chance zur bewussten Neuerfahrung und damit zur Modifikation innerer Beziehungsmuster. Die eigene Auseinandersetzung und persönliche Entwicklung erlaubt dem Behandler, dass dieses Potenzial sich im Shiatsu entfaltet.

Offen für alle fortgeschritten Studierenden etwa ab der Mitte einer professionellen Shiatsu-Ausbildung sowie für Shiatsu-Praktizierende.

Termin
14.-16. Juni 2019    
Freitag 10 - 18 Uhr, Samstag 9:30 – 18 Uhr, Sonntag 9:30 - ca. 17 Uhr

Preise:
390,- Euro, GSD/SGS/ÖSD-Ermäßigung auf die Kursgebühr, 360,- Euro.

Dieses Seminar ist Teil der Fortgeschrittenen Stufe unserer Shiatsu-Ausbildung.
Die Anzahl der Plätze für Gastschüler*innen ist daher begrenzt.

Meike Kockrick 14 08 kleinMeike Kockrick ist Heilpraktikerin und GSD¬-anerkannte Lehr--Therapeutin. 1987 begann sie Shiatsu zu studieren und unterrichtet eigene Kurse, sowie Kurse in allen Teilen der Ausbildung an der Schule für Shiatsu Hamburg und ist Referentin auf deutschen und europäischen Shiatsu Kongressen.
Seit 2003 integriert sie die Traumatherapie Somatic Experiencing (SE), sowie die Arbeit mit Bindungsdynamiken nach D. Poole Heller und das NeuroAffektive Beziehungs Modell (NARM) nach    L. Heller in ihre Shiatsupraxis und hat eine mehrstufige Weiterbildung zur Behandlung traumatischer Belastungen im Shiatsu entwickelt. Zusammen mit Wilfried Rappenecker ist sie Ko-¬Autorin des Buches „Atlas Shiatsu”, das im Elsevier Verlag erschienen ist.

Weiter Informationen unter www. kockrick-shiatsu.de


captcha

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen