Osteopathische Techniken für die Shiatsuarbeit - Faszien

Die Herangehensweisen im Shiatsu wie in der Osteopathie zeigen deutlich Gemeinsamkeiten. In beiden Methoden wird der Mensch als Einheit aller Ebenen des Lebens betrachtet. Das Vertrauen in die Selbstheilungskräfte steht im Mittelpunkt. Das Kraftvolle wird unterstützt, Ressourcen werden mobilisiert. Ziel dabei ist es die tieferen Wurzeln von Imbalancen aufzuspüren, die sich oft nicht mit körperlich auffälligen Bereichen decken.

Im Shiatsu arbeiten wir zu weiten Teilen mit Meridianen und dem Modell der Organfunktionen. In der Osteopathie ist das Konzept „Die Form folgt der Funktion“ wichtig. Das ist im ersten Schritt ein deutlich physischerer Bezugsrahmen als im Shiatsu. Gleichzeitig wird in der Osteopathie mit ähnlichen Ausrichtungen begegnet wie im Shiatsu: Verbindungen, Fülle und Leeremuster, Raum. So lassen sich osteopathische Techniken wirkunsgvoll in die Shiatsuarbeit integrieren und sich beides fruchtbar miteinander verbinden.

Es gibt drei große Systeme, auf die osteopathisch Bezug genommen wird: das Bewegungssystem (Parietal), Organe (Viszeral) und Kopf/ZNS/Sacrum (Cranial).

Faszien vernetzen und tragen buchstäblich all diese Bereiche. Der Fokus liegt dementsprechend auf übergeordneten Zusammenhängen der Systeme und ihrer Verbindungen.

Folgende Themen werden in diesem Workshop schwerpunktmäßig untersucht:

  • Grundzüge des osteopathischen Konzepts
  • Anatomische Zusammenhänge
  • globale osteopathische Faszientechniken
  • Lausch-techniken
  • Dehnungs-techniken
  • Unwinding-techniken
  • spezifische Faszien
  • Verbindungen der Systeme untereinander

Termin:
01.-03. November 2019
Fr und Sa: 10-18h, So 10-17h

Preise:
375,- Euro, GSD/SGS/ÖSD-Mitglieder 355,- Euro.
Bei Anmeldung später als 4 Wochen vor Kursbeginn 395,- Euro,
GSD/SGS/ÖSD-Ermäßigung 375,- Euro

jurgen westhoff web 12 1Jürgen Westhoff ist Heilpraktiker und arbeitet schwerpunktmäßig mit Shiatsu. Ausbildungen in Osteopathie und Craniosacralarbeit (M.I.I.) vertieften sein körpertherapeutisches Repertoire. Langjährige Meditationspraxis, intensive buddhistische Studien, und Achtsamkeitstraining fließen in seinen Erfahrungshintergrund mit ein. Seit 2016 ist er Leiter der Internationalen Shiatsu Schule (ISS) Kiental in der Schweiz. Aus seiner Lehrerfahrung heraus entwickelte er eigene Seminare, welche er neben den Seminaren der Ausbildung an der Schule für Shiatsu Hamburg und an anderen Instituten unterrichtet.

 


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